Tag 3

Wieso wollte ich sowas machen?! :D und dann auch noch für 30 Tage lang... was hab ich mir gedacht^^ Das fluchen ist ja gar nicht so schlimm, da betätige ich mich sportlich als Strafe. Wobei ich jetzt situps dazugenommen habe, denn meine Arme kann ich kaum noch heben ;D

Aber das "jeden Tag eine Stunde füher aufstehen"... aaahhhh dabei liebe ich ausschlafen. Schrechklich. Dummerweise habe ich meinen Freunden auch von meiner 30 Tage Herausforderung erzählt, was bedeutet, dass es jetzt wirklich kein Zurück mehr gibt. Denn wer will schon vor seinen Freunden zugeben, dass man schon nach dem 3. Tag aufgeben will. 

 Also Backen zusammen kneifen und durch. Ich hoffe einfach mal dass sich mein Körper irgendwann wieder an meinen neuen Schlafrhythmus gewöhnt.^^ Am Ende leide ich noch unter chronischem Schlafentzug...

 Was soll ich sagen... das Zeug, was man vor sich her geschoben hat, aufzuholen ist kein Spass. Es ist *piiiieeeep*... ich würde ja gerne das sagen, was ich sonst immer gesagt hätte. Aber für heute waren es deifinitiv genug Liegestützen und sit ups...

Meine Mutter macht sich übrigens einen riesen Spaß daraus mir aufzulauern... was das Ausdrücke sagen angeht. Komischerweise rutschen sie mir aber auch immer dann heraus, wenn sie gerade zuhört. Natürlich... dann kann sie lachend daneben sitzen, während ich um Gnade winselnd meine Strafe abarbeite. :D

 

Jedenfall, kann ich trotz des ganzen Gejammers sagen... Ich bin fertig für heute. Jetzt kann ich guten Gewissens den Abend geniessen und weiss, dass ich alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Natürlich macht es keinen Spass... aber es wird sich lohnen und auszahlen, da bin ich mir ganz sicher.

 

^^

 

 

16.11.12 20:14, kommentieren

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Tag 2: >30TageHerausforderung<

Ich muss gestehen - es ist gar nicht so einfach. 30 Tage nicht fluchen, sich nicht aufregen, alles zu erledigen. Gestern saß ich noch ewig am Schreibtisch, damit alles für den Tag geschafft ist. Ich merke ich habe einiges aufzuholen, was ich bisher vor mir hergeschoben habe. Denn aufgeschoben ist, ganz eindeutig, nicht aufgehoben! Nicht fluchen ist auch schwerer als ich dachte... ich kann meine Arme kaum noch heben vor Muskelkater :D ich hoffe das ist mir eine Lehre für Tag 3... sonst weiss ich nicht wie ich diese 30 Tage überstehen soll. Aber ich will das durchziehen! Und ich werde es durchziehen! Ich fordere euch heraus. Ändert etwas in eurem Leben - für 30 Tage! Es funktioniert, auch wenn es nicht einfach ist! >Denn der einfache Weg endet irgendwann in einer Sackgasse. Es ist der steinige Weg, der Weg voller Hindernisse, der uns am Ende wirklich zum Ziel bringt.< Habt einen erfolgreichen Tag!

16.11.12 11:43, kommentieren

Tag 1: >30TageHerausforderung<

Der erste Tag meiner 30 Tage Challenge neigt sich dem Ende... Fazit für heute: 20 Liegestützen - weil ich mir 2 Ausdrücke nicht verkneifen konnte. Zu meiner Verteidung muss ich sagen, dass beide Ausdrücke aufgrund von Dummheit (Kopf angehauen und Finger verbrannt) und nicht aufgrund von Aufregung oder Stress entstanden. Ich bin mit einem Lächeln aufgestanden, weil ich mich darauf gefreut habe heute diese Herausforderung anzunehmen. Und ich werde mit einem Lächeln ins Bett gehen, weil ich tatsächlich einen tollen, erfolgreichen Tag hatte! Ich musste Einkäufe erledigen und war somit mit dem Auto unterwegs. Nach knapp 2 Minuten fuhr schon der erste Tacho-Kalibrator vor mir - mit 30km/h statt 50, wie immer in dieser Gegend. Aber ich habe mich zurückhalten können, denn ich hatte ja ZEIT - dank der Stunde früher aufstehen. Ich habe meine Lieblingsmusik angemacht, über Weihnachten nachgedacht (meine Liebste Zeit im Jahr). Und was dann passiert ist... ist mir - Ehrenwort - noch nie passiert. Jede Ampel war GRÜN. Ich fand sofort einen Parkplatz direkt vor dem Eingang. Alle Menschen waren nett. Und auf dem Rückweg, genau das Gleiche. Grüne Welle, und die Autofahrer scheinen gelernt zu haben, dass in der 50er Zone tatsächlich 50 gefahren werden darf. Ich habe also meine Einkäufe erledigt, die gesamte Wohnung geputzt, für die Uni gelernt und mein Sportprogramm durchgezogen. Ach ja, das Foto habe ich beim morgendlichen Spaziergang mit dem Hund natürlich auch gemacht. So viele habe ich seit Jahren nicht mehr an einem Tag geschafft! Ich fühle mich fantastisch! Es war eine gute Idee gleich am ersten Tag loszulegen, das gibt mir den Schupps den ich morgen brauche um weiter zu machen! Es fehlen noch meine 10 Minuten, naja nennen wir es mal Mini-Meditation. Morgen geht es weiter. Ich fordere jeden der das hier lesen sollte heraus auch eine 30 Tage Challenge anzunehmen!

14.11.12 19:25, kommentieren

30 Tage Herausforderung

Vor ein paar Tagen stieß ich auf ein Video. "Try something new for 30 days". Die Idee ist simpel aber brilliant!
30 Tage lang etwas tun, was man bisher nicht getan hat. Oder 30 Tage lang auf etwas verzichten, was einem nicht gut tut. Das kann ein 30-tägiger Verzicht auf Zucker sein. 30 Tage, jeden Tag 1 km laufen. Für 30 Tage lang nie zu spät dran sein, sonder immer ein bisschen zu früh. Jeden Tag, für einen Monat, eine halbe Stunde früher aufstehen...


Ich war so fasziniert von dieser Idee, dass ich sie unbedingt ausprobieren wollte. AB HEUTE!


Lange habe ich darüber nachgedacht, welcher 30-Tage Herausforderung ich mich stellen könnte. Es sollte etwas sein, dass meinem Körper und meiner Seele gut tut. Mich glücklich macht. Ich führe ganz normales Leben. Gehe zur Uni, lerne, putze,mache Sport - normale Dinge eben. Aber trotzdem bin ich nicht so glücklich wie es sein könnte - oder müsste.


Als ich zum ersten mal über die Herausforderung nachdachte, kam mir als ersten in den Sinn, für 30 Tage das Fluchen aufzugeben. "Du fluchst wirklich viel zu viel", dachte ich mir. Das war also meine erste Idee. Aber das war es noch nicht...
Ich dachte weiter über das Fluchen nach, und wieso ich eigentlich so viel fluche. Die Antwort lag auf der Hand. Schuld waren Aufregung und Stress. Eigentlich bin ich ein sehr fröhlicher Mensch. Doch ich lasse mich sehr leicht von unwichtigen Kleinigkeiten aus der Ruhe bringen. Sei es der Autofahrer vor mir, der wohl das 50er Schild übersehen hat und jetzt weiter mit 30 km/h vor mir her tuckert. Es folgt Fluchen und Aufregung. Und, als wäre das nicht genug, der Stress zu spät dran zu sein. Und dieses Gefühl der Unruhe verfolgt mich dann den ganzen Tag. Wie soll man in so einem Zustand richtig glücklich werden, wenn man sich selber im Weg steht?!


Da ich nicht rauche,nicht trinke, mich normal ernähre und Sport mache, lebe ich eigentlich ziemlich gesund. Aber ich hatte etwas wichtiges vergessen. Etwas das der Ursprung vieler, schlimmer Krankheiten ist. Stress!


Meine Herausforderung an mich: 30 Tage die Aufregung, den Ärger und somit auch den Stress verbannen und durch Freude, Glück und Dankbarkeit ersetzen. Um das zu schaffen werde ich folgende Dinge für 30 Tage ausprobieren.


1. Mich nicht mehr über Kleinigkeiten aufregen, über die ich keine Kontrolle habe.(Wie zum Beispiel der Autofahrer vor mir.) Stattdessen werde ich jedesmal, wenn so eine Situation auftaucht, über etwas nachdenken, was mich glücklich macht. Irgendetwas, dass mich dazu bringt zu lächeln.


> Am Ärger festhalten, ist als würde man ein heisses Stück Kohle in der Hand halten, mit der Absicht, sie auf jemand anderen zu werfen. Man selbst ist derjeniger, der sich verbrennt. ~ Buddha


2. Jeden morgen eine Stunde früher aufstehen. Und das als chronischer Langschläfer. Dadurch habe ich mehr Zeit für Dinge, die ich sonst unter Stress erledigen müsste.


3. Tun, was zu tun ist. 30 Tage lang werde ich meine Erledigungen noch an dem Tag machen, an dem ich sie machen sollte. Ich werde nichts aufschieben, denn machen, muss ich es sowieso.


4. Keine Ausdrücke mehr für 30 Tage. Für jeden Ausdruck, der mir doch herausrutscht mache ich 10 Liegestützen.



5. Den Tag mit einem Lächeln beginnen und ihn mit einem Lächeln beenden. Auch wenn mir zum Weinen zumute ist. Denn es gibt immer etwas, für das man dankbar ist.


6. Jeden Tag für 10 Minuten ruhig dasitzen, mich nur auf meine Atmung konzentieren und an NICHTS andere denken.


7. Jeden Tag ein Bild von meinem liebsten Ort machen und sehen wie er sich jeden Tag verändert obwohl er doch derselbe bleibt.


Das ist alles. Es scheint nicht viel, und für einige vielleicht selbstverständlich. Aber ich bin mir sicher, dass es doch vielen von uns schwer fällt - mir eingeschlossen - solche selbstverständlichen Dinge zu tun.


Deshalb fordere ich uns heute dazu auf: Ändert etwas in eurem Leben, dass ihr schon immer ändern wolltet. Tut etwas, dass ihr noch nie getan habt! Und wenn es noch so kleine Kleinigkeiten sind. Ab heute... für 30 Tage.


Denn diese 30 Tage werden vorübergehen, ob wir es wollen oder nicht. Also lasst uns diese 30 Tage zu 30 bemerkenswerten machen!

14.11.12 16:20, kommentieren